Fridolin Schley
Fridolin Schley, 1976 geboren, arbeitet als Autor, Lektor, Journalist und Lehrer. Für sein Werk wird er u.a. mit dem Hermann-Lenz-Stipendium, dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Tukan-Preis der Stadt München ausgezeichnet.
Werdegang
Fridolin Schley macht 1996 Abitur in Gauting bei München. Er studiert an der Hochschule für Fernsehen und Film sowie Germanistik, Philosophie und Politik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Freien Universität Berlin. 2004/05 hält er sich zu Studien- und Praktikumszwecken in London und Paris auf, anschließend volontiert er beim Berlin Verlag.
Zwischen 2005 und 2008 arbeitet Schley als freier Lektor, hat Lehraufträge für Kreatives Schreiben am Literaturhaus München und ist journalistisch tätig. Danach promoviert er u.a. in New York über die Inszenierung von Autorschaft bei W. G. Sebald und wird 2012 zum Dr. phil. promoviert.
Der Autor lebt in München.
Wichtige Werk
2013 erscheinen die Erzählungen Die leuchtende Stadt in dem von Maximilian Dorner gegründeten Kollektivportal Autorenedition Sarabande. Daneben publiziert Fridolin Schley Beiträge für Zeitungen und Anthologien. 2014 veröffentlicht er den Essay-Foto-Band Die Achte Welt; 2015 ist er Herausgeber von Fremd, einer Anthologie Münchner Autorinnen und Autoren gegen Fremdenfeindlichkeit. 2016 erscheint die Novelle Die Ungesichter.
Preise & Auszeichnungen
2007 wird er mit seiner Erzählung Unannehmlichkeiten durch Liebe aus dem Band Wildes schönes Tier zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb nach Klagenfurt eingeladen, ein Jahr darauf ist Schley Gast beim Lübecker Literaturtreffen und erhält den Bayern 2-Wortspiele-Preis für die Erzählung Stendhal, Stockholm. 2013 ist er Grenzgänger-Stipendiat der Robert-Bosch-Stiftung.
Für seine literarischen Bücher Verloren, mein Vater (2001), Schwimmbadsommer (2003) und Wildes schönes Tier (2007) ist er vielfach ausgezeichnet worden, u. a. mit dem Hermann-Lenz-Stipendium, dem Bayerischen Kunstförderpreis (beide 2001), dem Tassilo-Preis der Süddeutschen Zeitung (2002), einem Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds (2003), dem Gautinger Günther-Klinge-Preis (2004) sowie dem Tukan-Preis der Stadt München (2007, 2021).
Für seinen Roman Die Verteidigung, der 2021 herauskommt, wird Schley im selben Jahr erneut mit dem Tukan-Preis ausgezeichnet. Für sein Romanprojekt Der nördliche König erhält er zudem das Arbeitsstipendium für Münchner Autorinnen und Autoren.
Sekundärliteratur:
Bremmer, Michael (2005): Land in Sicht. Literatur vom Rand der Stadt. Süddeutsche Zeitung, München.
Eschrich, Gernot (2021): Die Wahrheit wird euch frei machen (?). Zu Fridolin Schleys neuem Roman Die Verteidigung. In: Literatur in Bayern 146, S. 6-8.
Rambeck, Brigitta (2015): Der Ton macht nicht nur die Musik. Über den Schriftsteller Fridolin Schley. In: Literatur in Bayern 30. Jg., H. 121, S. 61-65.
Externe Links:
Fridolin Schley, 1976 geboren, arbeitet als Autor, Lektor, Journalist und Lehrer. Für sein Werk wird er u.a. mit dem Hermann-Lenz-Stipendium, dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Tukan-Preis der Stadt München ausgezeichnet.
Werdegang
Fridolin Schley macht 1996 Abitur in Gauting bei München. Er studiert an der Hochschule für Fernsehen und Film sowie Germanistik, Philosophie und Politik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Freien Universität Berlin. 2004/05 hält er sich zu Studien- und Praktikumszwecken in London und Paris auf, anschließend volontiert er beim Berlin Verlag.
Zwischen 2005 und 2008 arbeitet Schley als freier Lektor, hat Lehraufträge für Kreatives Schreiben am Literaturhaus München und ist journalistisch tätig. Danach promoviert er u.a. in New York über die Inszenierung von Autorschaft bei W. G. Sebald und wird 2012 zum Dr. phil. promoviert.
Der Autor lebt in München.
Wichtige Werk
2013 erscheinen die Erzählungen Die leuchtende Stadt in dem von Maximilian Dorner gegründeten Kollektivportal Autorenedition Sarabande. Daneben publiziert Fridolin Schley Beiträge für Zeitungen und Anthologien. 2014 veröffentlicht er den Essay-Foto-Band Die Achte Welt; 2015 ist er Herausgeber von Fremd, einer Anthologie Münchner Autorinnen und Autoren gegen Fremdenfeindlichkeit. 2016 erscheint die Novelle Die Ungesichter.
Preise & Auszeichnungen
2007 wird er mit seiner Erzählung Unannehmlichkeiten durch Liebe aus dem Band Wildes schönes Tier zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb nach Klagenfurt eingeladen, ein Jahr darauf ist Schley Gast beim Lübecker Literaturtreffen und erhält den Bayern 2-Wortspiele-Preis für die Erzählung Stendhal, Stockholm. 2013 ist er Grenzgänger-Stipendiat der Robert-Bosch-Stiftung.
Für seine literarischen Bücher Verloren, mein Vater (2001), Schwimmbadsommer (2003) und Wildes schönes Tier (2007) ist er vielfach ausgezeichnet worden, u. a. mit dem Hermann-Lenz-Stipendium, dem Bayerischen Kunstförderpreis (beide 2001), dem Tassilo-Preis der Süddeutschen Zeitung (2002), einem Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds (2003), dem Gautinger Günther-Klinge-Preis (2004) sowie dem Tukan-Preis der Stadt München (2007, 2021).
Für seinen Roman Die Verteidigung, der 2021 herauskommt, wird Schley im selben Jahr erneut mit dem Tukan-Preis ausgezeichnet. Für sein Romanprojekt Der nördliche König erhält er zudem das Arbeitsstipendium für Münchner Autorinnen und Autoren.
Bremmer, Michael (2005): Land in Sicht. Literatur vom Rand der Stadt. Süddeutsche Zeitung, München.
Eschrich, Gernot (2021): Die Wahrheit wird euch frei machen (?). Zu Fridolin Schleys neuem Roman Die Verteidigung. In: Literatur in Bayern 146, S. 6-8.
Rambeck, Brigitta (2015): Der Ton macht nicht nur die Musik. Über den Schriftsteller Fridolin Schley. In: Literatur in Bayern 30. Jg., H. 121, S. 61-65.